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Glosse: Wenn die Küche zur Ruhezone wird...

... und im Bräter "Spannendes abläuft"

Wenn die Küche zur Ruhezone wird Foto: E WIE EINFACH Strom & Gas GmbH

von my-peek.de Redakteurin Nicole Streich

Wer gerne kocht und es nicht – wie viele Hausfrauen – täglich tun muss, wer sich also gelegentlich voller Leidenschaft seinem Hobby widmen darf, der kennt sie sicherlich, diese gemütlich-entspannende Atmosphäre in der Küche. Der Stress des Tages oder gar der ganzen Woche bleibt außen vor, es regieren Fleisch, Fisch, Gemüse und Gewürze.
Die Tür ist verschlossen – natürlich, damit niemand, bitteschön, diese innigen Stunden zwischen Hobbykoch, Küche und Zutaten stören möge.

Momente sind das, in der die Küche Inselfunktion erhält. Vielleicht ein wenig dezente Musik im Hintergrund? Natürlich ein Schlückchen Küchenwein zwischendurch!

Auf jeden Fall, wenn alles schmort, köchelt und brodelt, ein wenig sitzen auf dem Küchenschemel und die erleuchtete Backofenscheibe betrachten, als liefe dort ein Fußballspiel – und dabei sieht man einen verschlossenen Bräter – sonst nichts.
Manch einer blättert in Kochbüchern oder gibt sich still der Ruhezone Küche hin. Kraft tanken vor dem großen Finale, wenn die Inhalte von Töpfen und Brätern zu einem Gericht auf diverse Teller zusammengefügt werden.

Und eigentlich ist das der Moment, der traurig macht – wenn das Essen fertig ist und die Ruhezone wieder zu einer ganz normalen Küche wird.

 

 

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