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Ernährungsstudie

Warum wir nicht so essen, wie wir wollen

Ernährungsstudie: Kühlschrank Foto: Nestle Deutschland

Wenn die Deutschen nur so könnten wie sie wollten, dann läge die Lebensqualität hierzulande um einiges höher. Denn in Sachen Ernährung haben die Wünsche und Vorstellungen der Deutschen mit der Wirklichkeit oft wenig zu tun. Das belegt eine aktuelle Studie von Nestlé. Darin wurden die Ess- und Trinkgewohnheiten der Deutschen untersucht und mit ihren Wünschen und Vorstellungen verglichen.

Ergebnis:

 

  • Für jeden zweiten Deutschen gehört Ernährung zur Lebensqualität.
  • Viele Deutschen essen gesundheitsbewusst, aber unter Zeitdruck.
  • 33 Prozent kennen keine festen Essenszeiten mehr.
  • 56 Prozent der Berufstätigen geben an, sich nur am Wochenende vernünftig ernähren zu können.
  • 85 Prozent der Deutschen ernähren sich heute anders als sie möchten und es für richtig halten.
  • Männliche Singles denken zu 63 Prozent „nicht sonderlich viel" über ihre Ernährung nach.

 

Vor allem Zeitknappheit erklärt dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. „Durch die Entstrukturierung des Alltags, flexiblere Arbeitszeiten, verlängerte Laden-Öffnungszeiten sind die Tagesabläufe zunehmend weniger festgelegt", analysiert Dr. Antonella Mei-Pochtler, Senior Partnerin der Boston Consulting Group.

Und wir ahnen es schon:
Frauen setzen sich nach der Nestlé-Studie wesentlich intensiver mit Ernährung auseinander. Sie ernähren sich faktisch wesentlich bewusster, Männer stärker nach Lust und Laune.
Ob Männer gesund essen, hängt darum häufig davon ab, ob sie in guten (Frauen-) Händen sind.

 

 

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