Balkonbepflanzung
Frühling auf dem Balkon
Die ersten Krokusse und Tulpen recken ihre Köpfe aus der Erde. Es ist die Zeit der Blumenfreunde, denn mit blühend bunten Blumenkästen lässt sich ganz leicht die kahle Winterstimmung vertreiben.
Ein blütenreicher Balkon ist ein Genuss: ein Ort zum Entspannen, zum Sonne tanken, eine grüne Oase in der Stadt. Dafür werden – neben den Blumen selbst – die folgenden Utensilien und Werkzeuge benötigt:
Ein Blumenkasten (gegebenenfalls mit Aufhängevorrichtung), der je nach Geschmack und Bauweise des Balkons aus Ton, Holz oder Plastik sein kann. Ein Spaten, eine Gießkanne, Balkon-Pflanzenerde, Kies, Tonscherben, Gartenhandschuhe und Zeitungspapier zum Unterlegen.
Für die erste Balkonbepflanzung des Jahres eignen sich Blumen, die auch die letzten Frostnächte überstehen, wie Stiefmütterchen und Primeln. Vor der Bepflanzung empfiehlt sich, die farbliche Abstimmung der Pflanzen und ihren Platzbedarf im Kasten zu testen. Damit jede Pflanze genügend Wasser und Nährstoffe bekommt, sollten sie nicht zu dicht und am besten versetzt stehen.
Bewässerung und Dränage
Pflanzen niemals mit trockenem Wurzelballen in den Kasten setzen, sondern zuvor gießen. Bei sehr trockener Erde ist es ratsam, die Pflanzen (noch in den Plastikschalen) in ein lauwarmes Wasserbad zu tauchen. Eine Blumenkasten-Dränage verhindert die Bildung von Staunässe, die Ursache für Wurzelfäulnis. Die Dränage ist leicht aus Kieselsteinen oder Blähton und Tonscherben herzustellen. Die Tonscherben werden über die Abflusslöcher des Kastens gelegt, damit die Blumenerde die Löcher nicht verstopft.
Die richtige Blumenerde und das Einsetzen der Pflanzen
Auf die Kies-Tonscherben-Schicht wird Blumenerde gegeben, bis der Kasten zu zwei Drittel bis drei Viertel gefüllt ist. Die Balkon-Pflanzenerde von Max Bahr ist beispielsweise mit Guano (organischer Dünger mit hohem Stickstoff- und Phosphorsäuregehalt) angereichert, sodass beim Einpflanzen nicht zusätzlich gedüngt werden muss. Stickstoff sorgt für sattes Blattgrün, Phosphor für leuchtende Blüten. Die Blumen werden ohne Plastiktöpfchen versetzt in den Kasten gepflanzt. Wenn alle am richtigen Platz stehen, werden die Lücken mit Erde aufgefüllt, gut angedrückt und ein etwa zwei Zentimeter hoher Gießrand gelassen.
Regelmäßig gießen und erste Düngung
Gießen ist der letzte Schritt bei der Kastenbepflanzung. Die frisch gepflanzten Blumen benötigen reichlich Wasser. Dabei nicht die Pflanzen selbst, sondern die Erde begießen. Der Balkonkasten ist nun fertig bepflanzt, und die Blumen sind gut versorgt. Generell gilt, dass Blumen in Kästen täglich genügend Feuchtigkeit benötigen.
Das Wasser sollte nicht zu kalt sein, da kaltes Wasser die Pflanzenwurzeln beschädigen kann. Besonders gut: „frisch gezapftes“ Leitungswasser einfach über Nacht in der Gießkanne für den nächsten Morgen stehen lassen. Die erste Düngung ist nach vier bis sechs Wochen fällig.
Um möglichst lange Freude an dem Balkon-Blütenmeer zu haben, sollten die Blumen regelmäßig, je nach Pflanzenbedarf, gedüngt und verwelkte Pflanzenteile abgeknipst werden.
Frühlingsblumen und ihre bevorzugten Standorte:
Iris: sonnig, warm
Ranunkel: sonnig
Stiefmütterchen: sonnig bis halbschattig
Kissenprimel: sonnig bis halbschattig
Tausendschön: sonnig bis halbschattig
Mini-Narzisse: sonnig bis halbschattig
Alpenveilchen: halbschattig bis schattig
Fotos
![]() |
![]() |
![]() |
Downloads
Diesen Beitrag findest du auch hier: "Dekorieren" und "Leben".







